Hamburger Senat beschliet vollstndigen Rckkauf des Fernwrmenetzes

DGB, ver.di und IG Metall in Hamburg zum Rckkauf des Fernwrmenetzes

(09.10.2018)

Der DGB Hamburg, die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Hamburg und die IG Metall Region Hamburg begren die Entscheidung zum Rckkauf des Fernwrmenetzes.

Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger: Diese Entscheidung ist eine vernnftige Lsung, bei der das demokratische Mittel des Volksentscheids respektiert wird. Die Beschftigten haben jetzt endlich Klarheit und eine gesicherte Beschftigungsperspektive. Das ist auch ein Erfolg der konstruktiven Gesprche zwischen Betriebsrten, Gewerkschaften und den politischen Vertreter/-innen im Vorfeld.

Ina Morgenroth, Erste Bevollmchtigte IG Metall Region Hamburg: Der Senat hat sich dazu bekannt, dass die Arbeitnehmerinteressen vollstndig gewahrt bleiben. Dazu gehren fr uns eine Arbeitsplatzabsicherung, das Einhalten des bestehenden Tarifniveaus sowie die Fortfhrung des hohen Ausbildungsstandards. Das muss aber auch fr die in den bisherigen Vattenfall-Betrieben verbleibenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gelten. Wir fordern den Erhalt der Arbeitspltze in der Energiewirtschaft in Hamburg und in der Region.

Berthold Bose, Landesbezirksleiter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Hamburg: Notwendige Investitionen in die Wrmeversorgung knnen und mssen jetzt unter klimafreundlichen Gesichtspunkten angeschoben werden. Hamburg kann damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die durch den Rckkauf gewonnenen Synergieeffekte mit anderen stdtischen Unternehmen wie Gasnetz Hamburg oder Hamburg Wasser knnen sinnvoll genutzt werden. Sie drfen dort aber keinesfalls zu Rationalisierung oder Verschlechterung der Beschftigungsbedingungen fhren.



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